Im Jahr 2008 pflanzte Herr Hubert Marbach in Jerischke auf einer 4 Hektar großen nach Süden ausgerichteten Hanglage die ersten Reben der Sorte Riesling und der interspezifischen Rebsorten (PiWi) Johanniter, Regent und Cabernet Cortis. Jerischke liegt zwischen Bad Muskau und Forst in der Lausitz an der polnischen Grenze. Die Hanglage mit einer 17%igen Neigung gehört zum Muskauer Faltenbogen, eine sehr gut ausgebildete Stauchendmoräne aus der Eiszeit. Der Boden ist humoser Sandboden.

Der in Bacharach am Mittelrhein geborene Winzersohn und ausgebildete Betriebswirt Hubert Marbach ist lange Zeit in der Energiewirtschaft und zuletzt im Vorstand der Firma Vattenfall tätig gewesen. Ab 2005 kümmerte er sich um die Wiederaufrebung des historischen Weinberges in Jerischke.

Das Etikett wurde von Professor Ulrich Eißner von der Hochschule für bildende Künste in Dresden gestaltet: Die Silhouette eines Wolfes auf einer Anhöhe mit einer Traube im Fang. Die Weine kommen als Brandenburger Landweine auf den Markt.

Johanniter trocken Regent/Cabernet Cortis trocken Rosé trocken Secco
Johanniter/Riesling feinherb      
Riesling trocken      

Folgende Rebsorten und Flächen stehen im Ertrag:

Regent 1,4 ha
Riesling 1,0 ha
Johanniter 0,9 ha
Cabernet Cortis 0,5 ha
Roter Riesling 0,08 ha

Der Marbachs Wolfshügel wird nach den Kriterien der integrierten Landwirtschaft bewirtschaft. Das heißt es wird ausschließlich mit natürlichem Dünger gedüngt. Pflanzenschutz mit systemischen Pflanzenschutzmitteln sind die Ausnahme. Die Trauben werden per Hand gelesen und im Weingut Schloss Proschwitz im sächsischen Zadel verarbeitet, ausgebaut und gefüllt.

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Marbachs Wolfshügel

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Es gilt das Deutsche Weingesetz aus dem Jahr 1994, letzte Änderung vom 16.1.2016. Das Gesetz bestimmt die Anbaugebiete und regelt den Anbau, die Verarbeitung, das Inverkehrbringen und die Absatzförderung. In diesem gibt es kein Qualitätswein Anbaugebiet Brandenburg.

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Die erste urkundliche Erwähnung für Weinbau in Brandenburg aus dem Jahr 1173 belegt einen Weinberg in Brandenburg an der Havel. Dies ist wie überall in Europa hauptsächlich auf die Gründung von Klöstern der Zisterzienser-Mönche zurückzuführen, die Wein als Messwein benötigten. Das Klima in dieser Zeit erlaubte den Weinbau und brachte Weine hervor, die mit denen am Rhein verglichen wurden. Der Klimawandel im 18. Jahrhundert und speziell extreme Fröste im Jahr 1740 brachte den Weinbau zum Erliegen. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden mit der Eisenbahn neue Transportwege erschlossen, die billigeren Wein brachten.

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